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Die Dokumentation der Funde

Während der Ausgrabungen wurden von Ernst Herzfeld ein genaues Verzeichnis und eine umfangreiche Dokumentation aller Funde angefertigt. Seine Fundbücher, Notizen, Zeichnungen, Aquarelle und Fotos haben sich in verschiedenen Archiven erhalten. Die Grabungstagebücher, Fundjournale, Skizzenbücher und Aquarelle befinden sich heute in der Freer Gallery of Art and Arthur M. Sackler Gallery Archives in Washington DC sowie im Metropolitan Museum of Art in New York, während seine Fotoplatten im Museum für Islamische Kunst in Berlin verwahrt werden.

Nach der Verteilung der Funde auf 14 vorwiegend europäische und nordamerikanische Museen und Sammlungen im Jahre 1921 gab es für Ernst Herzfeld und die anderen Bearbeiter der Grabungsberichte keine Möglichkeit mehr, mit den Originalen zu arbeiten. Daher beruhen die abschließenden Fundbearbeitungen in erster Linie auf den von Herzfeld vor Ort angefertigten Dokumentationen, die allerdings auf die wichtigsten Funde konzentriert bleiben mußte. Die fotografische Dokumentation, welche beinahe 1.400 Glasplatten umfaßt, blieb vornehmlich auf die Architektur der Stadt konzentriert.

Aus diesem Grund behandeln die Publikationen über den Wandschmuck (E. Herzfeld in 1923), die Keramik (F. Sarre in 1925), die Wandmalereien (E. Herzfeld in 1927) und das Glas von Samarra (C. Lamm in 1928) letztlich nur einen Teil der Funde. Auch konnte nur für einen sehr kleinen Teil der Funde der aktuelle Verwahrungsort und Erhaltungszustand angegeben werden.




Wandverkleidung im sog. I. Stil von Samarra
Stuck, heute im Museum für Islamische Kunst Berlin (SMB)
Irak, Samarra, Grabung Kaiser-Friedrich-Museum 1911, 'Haus III'
abbasidisch, Mitte 3. / 9. Jahrhundert
Zeichnung: Ernst Herzfeld
E. Herzfeld, Der Wandschmuck der Bauten von Samarra und seine Ornamentik. Die Ausgrabungen von Samarra I (Berlin 1925) 82 f. Orn. 118 Abb. 116.

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