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Die archäologischen Funde aus Samarra
In den Jahren 1911 bis 1913 wurden in der frühislamischen Kalifenresidenz Samarra im Irak vom Kaiser-Friedrich-Museum in Berlin zwei mehrmonatige Ausgrabungskampagnen durchgeführt. Nach Beendigung der Ausgrabungen verblieb ein Großteil der Funde zunächst in der Stadt, von wo sie nach dem Ersten Weltkrieg nach London verbracht worden sind.
In London trat eine Kommission des britischen Außen- und Kollonialministeriums zusammen, die über das weitere Schicksal der Funde entschied. Im Ergebnis wurden die Fundgegenstände, die für die kunsthistorische Beurteilung der frühislamischen Epoche von zentraler Bedeutung sind, über rund 14 verschiedene Museen und Sammlungen vorwiegend in Europa und den USA verteilt.
samarrafinds hat sich zum Ziel gesetzt, alle noch erhaltenen Funde der Samarragrabung des Kaiser-Friedrich-Museums zu dokumentieren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
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Fragment einer Wandmalerei
bemalter Verputz, schreitendes Huftier
Irak, Samarra, Deutsche Samarra Expedition 1911-1913
abbasidisch, 3. Jh. H. // 9. Jh. n. Chr.; H: 6 cm, W: 6 cm, T: 1,8 cm
London, Victoria and Albert Museum, A.54-1922, Zugangsjahr: 1922
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